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Porter

Das Porter ist der Bierstil, mit dem ich bislang am erfolgreichsten an Wettbewerben teilgenommen habe: Mit dem "Night Shift", einem Deutschen Porter, konnte ich 2019 bei den HHBT in Sehnde den Stil-Wettbewerb gewinnen, und mein Baltic Porter "Whispers in the Dark" verhalf mir fünf Jahre später bei der HBCON 24 zum 1. Platz beim dortigen BJCP-Wettbewerb.

Doch auch jenseits der Wettbewerbe bin ich ein echter Fan dieses Stils, denn durch den Einsatz verschiedener Karamell- und Röstmalze und geeigneter Hopfensorten ergibt sich eine unfassbare Bandbreite und Tiefe im Geschmack. Sehr fein sind aber auch die noch fetteren Varianten dieser Stilfamilie, v. a. das Imperial Porter. Meine bisherigen Favoriten dieser Starkbiervariante? Das "Armchair Detective (Cellar Series)" und das "Must Kuld Costa Rica" von Põhjala. Ein absoluter Traum - unbedingt probieren!

Night Shift

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Deutsches Porter

5.6 % ABV 

30 IBU

Für dieses obergärig gebraute Deutsche Porter kommt eine großzügige Malzschüttung aus Bio Münchner, Bio Pale Ale, Special W, Pale Chocolate und Röstgerste in die Sudpfanne, wodurch ein nachtschwarzer Sud mit einem leicht süßlichen Malzkörper entsteht. Karamellnoten verbinden sich mit Aromen von Bitterschokolade und Kaffee. Die Traditionshopfen (Herkules, Brewer's Gold und East Kent Goldings) verleihen diesem Porter eine feine, recht zurückhaltende Hopfennote. Insgesamt gesehen überzeugt das Night Shift durch seine große Ausgewogenheit, wofür auch die Wyeast London Ale Hefe verantwortlich zeichnet.

Cheers!

Whispers in the Dark

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Baltic Porter

7,8 % ABV 

35 IBU

Beim Einschenken dieses untergärig gebrauten Baltischen Porters entsteht eine cremige Schaumkrone über einem kastanienbraunen Bier, das einen kräftigen und süßen Malzkörper aufweist. Schaut man auf den Brauprozess, überrascht dies nicht wirklich, werden bei diesem Sud doch drei Basismalze (Bio Wiener, belgisches Pale Ale und Bio Münchner) sowie drei Röst- bzw. Karamellmalze (Spezial W, Chocolate und Pale Chocolate) in fast schon verschwenderischer Menge verarbeitet. In der Nase dominieren feine Karamell- und  Schokoladennoten, die sich auch beim Antrunk deutlich bemerkbar machen und dort von Melasse- und zarten Laktitznoten ergänzt werden. Der relativ hohe Alkoholgehalt arbeitet bestens mit der feinen Fruchtigkeit und Bittere des Mandarina Hopfens zusammen, sodass die Malzsüße zu jedem Zeitpunkt bestens eingebunden wird. Der Körper ist vollmundig und cremig, der Abgang und Nachtrunk sehr langanhaltend. Verfeinert wird dieses Porter übrigens durch den Einsatz von Kastanienholz-Cubes, die einige Wochen in feinstem Armagnac baden durften.

Cheers!

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