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Stout

"Jedes Stout ist ein Porter, aber nicht jedes Porter ist ein Stout." Diese Relation der beiden Stile, die viel gemein haben, verwirrte mich anfangs, als ich begann, mich mit diesen röstmalzigen Spezialitäten auseinanderzusetzen. Zur Klärung trägt vielleicht ein Blick auf die Geschichte bei: Ursprünglich geht der Begriff "Stout" auf den Begriff „stout porter“ zurück, was letztlich nichts Anderes heißt als „starkes Porter“. Da das Porter das Getränk für die Arbeiterklasse war, richtete sich das Stout an die feineren Trinker, die etwas mehr Geld in der Tasche hatten und sich von den proletarischen Lastenträgern abheben wollten.
Legt man es darauf an, mithlfe eines köstlich schokoladigen Desserts schnell trunken werden, sollte man sich an diesen Bierstil halten, insbesondere wenn es sich um eine der fetten "Imperial"-Varianten handelt. Wer ausgesprochen feine Exemplare dieses Stils probieren möchte, dem seien z.B. das "SLYRS 12 Years" von Hoppebräu, das "Papanero" von Ritual Lab oder das "Necessary Evil" der Thornbridge Brewery wärmstens ans Herz gelegt.

Bandit Queen

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Imperial Blueberry Stout

8,2 % ABV 

39 IBU

 

Die Bandit Queen besticht durch einen tiefschwarzen, weichen, süßen und kräftigen Malzkörper, dessen Grundlage drei Basismalze bilden (Golden Promise Pale, helles Weizenmalz und Oat Malt). Zwei Karamellmalze (Dark Crystal und Cararye) und zwei Röstmalze (Pale Chocolate und Röstgerste) haben zusätzlich feine Schokolade- und Kaffeenoten im Gepäck. Die kleine Menge Rauchmalz (ca. 3%) ist kaum wahrzunehmen, verleiht dem Stout aber zusätzliche Tiefe. Als Hopfen kommen East Kent Golding und Hallertau Comet zum Einsatz, zudem dürfen sich der dunkelste Candi Syrup (D-240), Vanilleschoten und Zimtstangen zum Hopfen gesellen. Der Blaubeerdirektsaft, der zur Hauptgärung in den Gärtank geben wird, ergänzt eine feine Fruchtnote und  -säure. Die in bestem Rum eingelegte Eichenholzchips werden im Hoptube im Gärtank versenkt und runden den Geschmack weiter ab. So entsteht ein herrlich komplexes, ausgewogenes Imperial Stout mit langem Abgang und Nachtrunk.

Cheers!

Back to Black

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Imperial Belgian Chocolate Stout

9,8 % ABV 

42 IBU

Rückgrat dieses Stouts ist die belgische Hefe, die zum Einsatz kommt, die Wyeast High Gravity. Diese wird nicht nur mit der extrem hohen Stammwürze bestens fertig, sondern schenkt dem Bier auch reichlich fruchtige Ester und würzige Phenole, die für belgische Biere typisch sind. Den Malzkörper bestimmen großzügige Gaben von Chocolate Malt und Röstroggen, ergänzt von mehreren Karamellmalzen und dunklem Candi Syrup (D-180 und D-240). Als Hopfen kommt ausschließlich Mandarina Bavaria zum Einsatz, der mit seiner Süße und den feinen Mandarinennoten perfekt zum Schokoladenaroma passt. Verfeinert wird der Sud mit französischen Eichenholzchips, die zuvor mehrere Monate in feinem Rum baden durften. So entsteht ein Imperial Stout, das eine lange und vielschichtige Reise durch Auge, Nase und Mund antritt.

Cheers!

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