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Red Ale

Mein Kumpel Mo liebt ihn und kann gar nicht genug davon bekommen, von diesem tief bernsteinfarbenen bis dunkelroten Bierstil, der bei uns gerne auch als „Rotbier“ bezeichnet wird, was allerdings etwas verwirrend ist, da es im Handel sowohl unter- als auch obergärige Rotbiere gibt und sich die Stile schon sehr unterscheiden. Wie auch immer, allen Red Ales ist gemeinsam, dass es sich um recht vollmundige und malzbetonte Biere handelt, bei denen süßliche Karamellmalze eine besondere Rolle spielen - und die deshalb so unfassbar süffig daherkommen. Moderne Varianten spielen zudem mit den unterschiedlichsten Hopfennoten. Ich selbst finde zudem Experimente mit verschiedenen Hefen spannend und bin so zu meinem "Sugar & Spice" gekommen, das die rote Charakteristik des Malzes mit den würzig-pfeffrigen Noten der Saisonhefe kombiniert. Fest steht für mich: Das Herumprobieren lohnt sich - und ich werde bestimmt noch den einen oder anderen roten Sud entwickeln...

Red Roses For Me

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Irish Red Ale

5.5 % ABV 

25 IBU

Der Urtyp des Red Ales, and a tribute to Shane MacGowan, den ich mit seinen Pogues 1985 in der Zeche Bochum erleben durfte und der nun mit nur 65 Jahren viel zu früh - aber angesichts seiner Leidenschaft für Red Ale, Whisky & Co. sicherlich nicht unerwartet - verstorben ist. Red roses for him!

Doch nun zum Bier selbst: Durch die großzügige Schüttung mit ausschließlich britischem Malz (Maris Otter, Mild Ale, Amber Malt und Crystal Extra Dark) entsteht ein tiefrotes, sehr süffiges und nicht zu schweres Ale, das einfach Lust auf mehr macht. Die traditionelle britische Hopfensorten East Kent Goldings verleiht dem "Red Roses For Me" eine feinwürzige Note, die den Malzkörper perfekt ausbalanciert.

Sláinte, Shane!

Sugar & Spice

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Imperial Red Saison

9,2 % ABV 

25 IBU

Das "Sugar & Spice" ist aus der Not geboren und das Resultat eines experimentellen Sudes, als ich noch diverse Malzreste - vor allem Pilsner und Weizenmalz sowie rotes Karamellmalz - im Lager hatte und eine Saisonhefe abzulaufen drohte. Dass bei diesem Experiment ein aus meiner Sicht so spannendes Bier entstand, empfinde ich als Glücksfall.

Basis dieses Bieres ist die Danstar Belle Saison Hefe, die sehr alkoholtolerant ist und die fetten 20 Grad Plato in gut einer Woche zunächst bei 20, dann bei 26 Grad zuverlässig aufknabbert. Würzig und pfeffrig sowie mit fruchtigen Noten kommt die Hefe daher und ergänzt die Süße des roten Karamellmalzes perfekt - genau wie die beiden französischen Hopfen Strisselspalter und Aramis.

Santé!

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